Die sphärokonische Nocke wird bei der Manipulation und winkligen und linearen Neupositionierung von Gegenständen genutzt, die sich längs der Transportlinien in ständiger Bewegung befinden.
Dieser Nockentyp ist normalerweise statisch und das nachlassende Ausgangsorgan, welches die Mitnahmebewegung um die Nocke mit der Bewegung, die vom Gesetz der Bewegung des Nockenprofils vorgegeben ist, bestimmt. Die Mitnahmebewegung bringt den Nachlass in die gewollten Positionen für das Ergreifen und Ablegen des Teils, während das von der Nocke vorgegebene Gesetz die Manipulationsbewegung des Werkstücks vorgibt.
Eine Besonderheit dieser Nocke liegt in der relativen Positionierung zwischen der Nocke und dem Nachlass, welche die Reibungen und Axialkräfte annullieren, die sich auf den Rollen während der Funktion abladen und für andere dreidimensionale Nocken typisch sind. Diese Kräfte und axialen Reibungen anderer dreidimensionaler Nocken können ein Limit für die Anwendung sein, wenn die Geschwindigkeit, die dynamischen Lasten und die Betriebsbedingungen (minimale oder ungleichmäßige Schmierung) hohe Werte erreichen.
Die Möglichkeit, längs eines Außenumfangs der Nocke mehrere Nachlasse zu kombinieren, erlaubt am Ausgang Bewegungen, die sich untereinander, je nach Geometrie der verschiedenen Nachlasse unterscheiden.
Die unterschiedlichen Konfigurationen der Nocke und der Nachlasse erlauben auch, oszillierende, intermittierende Einheiten in einer Richtung mit vielen Möglichkeiten der Bewegung und Kombination zu bauen.